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Machen wir mal eine Zeitreise, nur ein kleines Stück zurück, von der Romanik, über die Gotik bis hin zur Renaissance. Die Abstammung von Gargoyles wird in Legenden auf sehr spirituelle und verschiedene Art dargestellt. Der Gargoyle Figur soll angeblich eine der ältesten Spezies auf dem Globus sein, unumstritten mit den mächtigen Drachen verwandt sein, indem es heißt, dass Gargoylefiguren, den Drachen und anderen lebenden Reptilien den selben Vorfahr haben. Gargoyle Figuren werden oft mit einer animalischen Gestalt dargestellt. Oftmals haben sie Schwingen, mit denen sie aber angeblich nicht fliegen, sondern nur durch die Lüfte gleiten können. Gargoyles besitzen mächtige, Dreifinger Klauen und sind, wie die Drachen, Sechsgliedrige Lebewesen.
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Diese magischen Wesen sollen so glaubte man, tagsüber eine Steinstatue sein und bei Sonnenuntergang zum leben erwachen und bei Sonnenaufgang wieder zu Stein werden. Schon in der Romanik und später in der Gotik gebrauchte man, besonders bei großen Kirchengebäuden, oftmals dämonische Gestalten in einer bildlichen Darstellung. Da sich die Gargoyle Figuren als Wasserspeier an der Außenfassade der Kirchen befinden, symbolisieren sie den Einfluss des Höllenfürsten auf die irdische Welt. Diese Kreaturen haben die Aufgabe, Wächter zu sein die Schwachen zu verteidigen und zu beschützen. Ihr unheimliches Aussehen soll den Geistern und Dämonen eine Spiegelbild vorhalten und sie vertreiben. Und somit die Gotteshäuser vor bösen Mächten schützen. Die französische Bezeichnung für Wasserspeier ist Gargouille , die englische Gargoyle. So kam die Kreatur zu ihrem Namen.
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